Erfolgreiche Therapie

Therapie

Erfolgreiche Behandlung ist möglich!

Mit dem heute bestehendem Wissen über Burnout-Prozesse und Burnout-Zustände kann sehr gut geholfen werden, sowohl prophylaktisch wie auch therapeutisch.

Bei der Therapie bedarf es insobesondere des Engagements des Betroffenen, der aber idealerweise auch von seinem persönlichen Umfeld und Arbeitgeber Unterstützung und Verständnis erfahren sollte. Oft kann auch erkannt werden, dass Anpassungen am Arbeitsplatz notwendig wären, um eine Reintegration des Betroffenen bestmöglich zu bewerkstelligen. Oder aber auch die Notwendigkeit eines Arbeitsplatzwechsels: Was gibt es Schlimmeres für Betrieb und Betroffenen als die Tatsache, dass die falsche Person den falschen Arbeitsplatz einnimmt?

 

Mit den folgende vier Therapien in Kombination kann Burnout Betroffenen geholfen werden:

  1. Bewegung: aktiv sein
  2. Entspannung: achtsam sein
  3. Selbsterkenntnis: bewusst sein
  4. Medikamente: unterstützt sein

 

1. Bewegung ist das beste Antidepressivum!

In der Gesamtbehandlung eines depressiven Syndrom spielt die Aktivierung durch Bewegung eine entscheidende Rolle. Verschiedene Studien beweisen immer wieder den positiven Einfluss von Bewegung moderater Art, möglichst in der freien Natur, zur Lüftung von depressiven Zuständen. Oft müssen wir bewusst und erschreckt feststellen, dass so viele von uns ihren Broterwerb in sitzender Haltung über Stunden, wenn nicht sogar den grössten Teil des Tages gewissermassen "eingesperrt" verbringen müssen - möglichst noch bei künstllichem Licht und "airconditioned".

Darum: moderate Bewegung, wohlverstanden nicht als leistungsorientierter Sport, sondern als massvolles und achtsames Instrument zu unserer Gesunderhaltung, spielt selbstverständlich auch in der Therapie eine grosse Rolle. In den verschiedenen Institutionen, in der Menschen mit Burnout-Erkrankungen behandelt werden, haben sich Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Velo fahren, Wandern, Joggen, Aquafit, Fitnesstraining und vieles mehr etabliert. Zudem wird moderates Krafttraining als regelmässige Betätigung propagiert und angewendet, um die Betroffenen wieder zu einem positiven und befriedigenden Selbst-(Wert-)Gefühl zu verhelfen.

 

2. Entspannung: achtsam sein!

Idealerweise findet die oben genannte Aktivierung und Bewegung in einem vernünftigen Ausgleich mit Entspannung statt.

Eine regelmässige Meditation respektive Achtsamkeitsübung stellt eine wichtige Rückfallprophylaxe bei deprssiven und psychovegetativen Syndromen dar. Die medizinische Hypnose, autogenes Training oder auch Techniken aus komplementären Bereichen wie Shiatsu können hier wertvolle Instrumente liefert, die man ohne zusätzlichen Aufwand problemlos in seinen Alltag integrieren kann.

Ein kurzes Entspannungsritual am Arbeitsplatz, die bewusste Anwendung der Technik der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR), kann den Rückfall verhindern und in der Behandlung des Burnouts die Rückkehr in einen ausgeglichenen und leistungsfähigen Zustand optimal unterstützen.