Yoga

Yoga

Yoga, Entspannung und Meditation

Yoga kann uns helfen, unseren Körper besser kennen zu lernen. Durch die Körperhaltungen (asana) werden wir uns unseres Körpers immer tiefer bewusst und Achtsamkeit wird trainiert. Die Körperwahrnehmung verfeinert sich. Bewusstes Wahrnehmen des Augenblickes führt zu mehr innerer Ruhe und Gelassenheit.

altIm Yoga steht der Atem an ganz zentraler Stelle. Er wird als das Bindeglied zwischen Körper und Geist gesehen. Der Atem versorgt uns mit Energie und reguliert unsere Lebensströme. Die Atemtechniken (pranayamas) im Yoga helfen uns, unseren Atem zu vertiefen und in rhythmischer werden zu lassen. Vor allem in Bewegungsabläufen, in denen Atem und Bewegung synchronisiert werden. Dadurch wird die Atmung weit und kraftvoll.
Der Weg führt uns über eine Entspannung, Vertiefung und Kräftigung des Atems
zu einer Veränderung seiner allgemeinen Qualität. Der ruhige Atem beruhigt den Geist und nährt und entgiftet den Körper.
 

Entspannung im Yoga?

altDer Grad der Anspannung im Körper hat seine Ursache oft im Geist. Wenn wir Sorgen haben, nervös sind, unter Druck stehen usw. wird sich auch unsere Muskulatur entsprechend verspannen. Wenn wir Kummer haben, bedrückt sind oder gar Depressionen haben, wird unser Tonus absinken. Wir fühlen uns dann matt und abgespannt.

Deshalb beginnt im Yoga Entspannung immer im Kopf. Seine Methoden können uns helfen, unseren Geist zu beruhigen und ausgeglichener zu werden. Und je ausgeglichener wir werden, desto weniger muss die Muskulatur mit einem Zuviel oder Zuwenig an Muskelspannung reagieren. Ein ausgeglichener Geist erzeugt nach einiger Zeit in der Muskulatur, den Organen und den Gefässen Wohlspannung.
 

Atem - Die (Heil)kraft des Atems

"Atem fürwahr ist noch wichtiger als Hoffnung; denn wie die Speichen eines Rades eingefügt sind in die Nabe, so ist in den lebendigen Atem alles eingefügt.
Das Leben geht vonstatten durch den Atem; der Atem gibt das Leben,
gibt es, um zu leben." (Upanishaden)

altDer Atem gilt schon seit Urzeiten als etwas ganz Besonderes, ist er doch einer der ganz wenigen körperlichen Vorgänge, die sowohl vom Unbewussten als auch vom Bewusstsein her gesteuert werden. Er gilt daher schon immer als „Brücke zwischen den Welten“, zwischen dem Innen und dem Aussen, zwischen dem Bewusstsein und dem Unbewussten. Üblicherweise geschieht der Atem von ganz alleine; wir brauchen absolut nichts dazutun: „Es“, oder auch das biologische Atemzentrum weiss, was der gute und richtige Atem ist. Der Atem läuft auch dann völlig selbstverständlich weiter, wenn wir uns keinerlei Gedanken dazu machen; wir können mit unserer Aufmerksamkeit wo ganz anders sein. Ja, auch wenn wir schlafen läuft der Atem von alleine weiter. Andererseits kann der Mensch mit seinem bewussten Willen jederzeit in das Atemgeschehen eingreifen. Er kann absichtlich tiefer und schneller atmen, oder auch bewusst den Atem anhalten (z.B. bei Tauchvorgängen oder beim pranayama). Diese bewusste Einflussnahme auf den Atem ist allerdings nur in begrenztem Umfang möglich. Hält der Mensch die Luft zu lange an, entsteht ein dermassen gewaltiger Sauerstoffhunger, dass „es“ ganz von selbst wieder zu atmen beginnt.

 

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